Inhalt: AIS
AIS steht für "Automatic Identification System" und ist ein automatisches Schiffsidentifizierungssystem. Mit AIS identifizieren sich Schiffe und geben ihre Position, Kurs und Geschwindigkeit, sowie weitere Daten für andere eindeutig bekannt. AIS dient der Vermeidung von Kollisionen auf See, dem automatischen Informationsaustausch zwischen Schiffen untereinander und mit Landstationen sowie mit den Verkehrszentralen an der Küste als ergänzendes Mittel zur maritimen Verkehrssicherung. AIS erhöht somit die Sicherheit von Leben auf See, die Sicherheit und Effizienz der Navigation und damit des Schiffsverkehrs insgesamt sowie den Schutz der maritimen Umwelt durch die Verbesserung der Verkehrs- und Schiffssicherheit untereinander und mit den Verkehrszentralen an der Küste.
Schiffe ab 50 m Länge sind mit Sendern und Empfängern ausgerüstet, die automatisch Informationen über Name, Standort, Kurs, Ladung und viele Details mehr aussenden und auch von anderen Schiffen empfangen werden können. Durch dieses automatische Identifikationssystem werden Schiffe, die mit dem Auge oder dem Radar erst spät erkannt werden können, rechtzeitig sichtbar.
Das AIS-Gerät eines Schiffs sendet seine Daten nicht nur an AIS-Geräte anderer Schiffe, sondern auch an Land, wo die Daten von unseren 30 AIS-Landstationen empfangen werden.
Die AIS- und Radardaten werden in unsere Verkehrszentralen übertragen und dort auf elektronischen Seekarten visualisiert. Wir verfügen damit über sichere und aktuelle Kenntnisse, welche Schiffe sich wo in unseren Küstengewässern aufhalten.
Wo betreibt die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung AIS-Landstationen?
Die Karte zeigt die Standorte der AIS-Landstationen der WSV. Farblich hervorgehoben ist der AIS-Abdeckungsbereich.

