Inhalt: Wasserstandsdatenfernübertragung (WDFÜ)
Die Wasserstandsdatenfernübertragung oder kurz WDFÜ
umfasst
- die digitale Registrierung von Messwerten (ein Messwert pro Minute),
- die automatischer Online-Übertragung in eine Pegeldatenzentrale (PDZ),
wobei die Pegeldatenzentralen jeweils den Wasser- und Schifffahrtsämtern
(WSÄ) zugeordnet sind und
- die regional begrenzte kontinuierliche Ausstrahlung der Daten der wichtigsten Pegel des jeweiligen Amtsbereiches über Funk.
Das ganze System ist in allen WSÄ an der gesamten deutschen Nord- und Ostseeküste
eingeführt worden. Dank dieser Technik können Wasserstandsdaten über
sogenannte Sekundärempfänger empfangen und digital angezeigt werden.
Durch Anschluss eines Rechners an den Sekundärempfänger lassen sich
mit entsprechender Software die Angaben auch grafisch darstellen und speichern.
Das System ist so konzipiert, dass auch Außenstehende, das heißt
andere Bundes- und Landesbehörden sowie Privatpersonen, von den Vorteilen
der WDFÜ profitieren können.
Die in einem Flyer zusammengefaßten Informationen zur WDFÜ können Sie sich hier ansehen bzw. als pdf-Datei herunterladen:
WDFÜ-Faltblatt
PDF-Datei (1223 kByte)
Eine Zusammenstellung der Messstellen, die zur Zeit von den Pegeldatenzentralen
ausgestrahlt werden, können Sie sich hier ansehen bzw. als pdf-Datei herunterladen:
Messstellenübersicht (Stand: Mai 2004) PDF-Datei (93 kByte)
Mitbenutzung der WDFÜ per Sekundärempfänger
Sollten
Sie sich für die Mitbenutzung der WDFÜ per Sekundärempfänger
entscheiden, benötigen Sie die Genehmigung durch die Wasser- und Schifffahrtsdirektion
Nordwest. Die Genehmigung ist an wesentliche Bedingungen geknüpft. Sie
sind in dem pdf-Dokument zusammengefasst, das Sie sich hier ansehen bzw. herunterladen
können:
Antrag auf Mitbenutzung der WDFÜ per Sekundärempfänger
Bitte senden Sie den vollständig ausgefüllten Antrag per Email an
die Emailadresse Walczik
aur.wsdnw.de
zurück. Sie erhalten dann in nächster Zeit auf gleichem Wege die Bestätigung
über den Eingang und die Genehmigung. Gleichzeitig wird der Vertreiber
der Sekundärempfänger informiert, dass Ihnen eine Genehmigung erteilt
wurde.
... zum Antragformular PDF-Datei (355 kByte)
Vertrieb der Sekundärempfänger
Die Sekundärempfänger werden von der Firma Kuhnt-Kommunikations-Technik GmbH vertrieben.
Anschrift:
Stubbenweg 15
26125 Oldenburg
Tel. +49(0)441/30005 0
Fax +49(0)441/30005 30
Email: info@kuhnt.de
Web: www.kuhnt.de/index.htm
Mitbenutzung der WDFÜ durch den Anschluss an eine Pegeldatenzentrale
Die Möglichkeit einer Mitbenutzung der WDFÜ auf diesem Wege steht allen Bundesbehörden außerhalb der WSV sowie allen Landesbehörden offen. Der Anschluss ist mit einem erheblichen technischen Aufwand verbunden, der sich an den speziellen Anforderungen des Kunden orientiert. Außerdem muss eine Dienstvereinbarung geschlossen werden.
Sollten Sie erwägen, die WDFÜ auf diesem Wege zu nutzen, setzen
Sie sich bitte zur weiteren Abstimmung mit Herrn Walczik in Verbindung:
Tel. 04941/602 435 oder Email Walczik
WDFÜ und LAT
| Ab 2005 entspricht das neue Seekartennull (SKN) im Bereich der deutschen Nordseeküste dem Niveau des niedrigst-möglichen Gezeitenwasserstands (Lowest Astronomical Tide, LAT). Bis Ende 2004 lag es auf der Höhe des mittleren Springniedrigwassers (MSpNW). Im Bereich der deutschen Nordseeküste liegt das LAT etwa 50 cm unterhalb des MSpNW. Die Angaben werden, falls erforderlich, jährlich den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Weitere Informationen zum Thema SKN sowie die aktuellen Werte des Seekartennulls an den Pegelstationen im Dienstbereich der WSD Nordwest finden Sie unter "Seekartennull (SKN)". |
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Die Werte des Seekartennulls an den Pegelstationen im Dienstbereich der WSD Nord finden Sie auf deren WebSite unter www.wsd-nord.wsv.de/service/Wasserstand.html.
Sekundärempfänger und LAT
Mit den Sekundärempfängern ist es möglich, sich Wasserstandsdaten bezogen auf unterschiedliche Bezugshorizonte (NN, PN und SKN) darstellen lassen. Aufgrund verschiedenster Umstände können sich die Bezugsangaben für die Pegelstandorte ändern. Sie werden daher jährlich aktualisiert. Somit wird es erforderlich, auch die Software der Empfänger anzupassen, da ansonsten falsche Wasserstandswerte angezeigt werden.
Update der Sekundärempfänger
Falls sie die Umstellung selbständig durchführen wollen, finden Sie alle erforderlichen Programme, Dateien und Anleitungen in der nachfolgenden zip-Datei.
UpdateSekundärempfänger.zip
Dateien zum Updaten der Sekundärempfänger
(1674 kByte)
Die Angaben und Dateien werden jährlich aktualisiert.
Achtung!!Bei älteren Sekundärempfängern (SA I), die noch nicht auf den Softwarestand 3.0 gebracht wurden, ist das Update nicht machbar. Das Softwareupdate ist nur durch den Hersteller der Sekundärempfänger möglich (siehe Vertrieb der Sekundärempfänger).
