Inhalt: Visuelle Schiffahrtszeichen
|
|||||||
|
|||||||
|
1. Allgemeines zu den visuellen Schifffahrtszeichen Die auf den Seeschifffahrtsstrassen im Bereich der WSD Nordwest geltenden Schifffahrtszeichen sind in
der Anlage 1 zur Seeschifffahrtsstrassenordnung aufgeführt. |
|||||||
![]() |
Das System der Betonnung ist international durch die IALA (International Association of Lighthouse Authorities) festgelegt. Die bedeutendsten und häufigsten Bezeichnungsarten aus dem für Europa geltenden System A sind die folgenden :
Lateralbetonnung ( Bezeichnung von Fahrrinnenrändern ): Die ins Fahrwasser einlaufend betrachtet auf der linken Seite liegenden Tonnen sind rot,die auf der rechten Seite grün. |
||||||
|
|||||||
|
Seitenanfang |
|||||||
|
Auf den Wasserstraßen, auf denen auch bei Dunkelheit Schiffsverkehr
zugelassen ist, sind die Tonnen an ausgewählten Positionen mit einer
lichttechnischen Einrichtung versehen. Die roten Tonnen haben rotes Licht,
die grünen Tonnen grünes und die Kardinal- und Mittefahrwassertonnen
weißes Licht. Das Licht geht in einem bestimmten Rhythmus an und aus
und ergibt so die Kennung, durch die auch Tonnen mit gleicher Lichtfarbe
voneinander unterscheidbar sind.
|
||||||
| 3. Feste Schifffahrtszeichen | |||||||
| Orientierungsfeuer, Leitfeuer, Richtfeuer
/ Torfeuer, Quermarkenfeuer, Einfahrtsfeuer |
|||||||
![]() |
Navigatorische Funktion Die klassischen Leuchttürme sind die traditionellen und bekanntesten aller Schifffahrtszeichen. Sie werden bei der Annäherung von See als erste Landmarken sichtbar und können zur Positionsbestimmung angepeilt werden, was früher eine große Bedeutung hatte. In den für Seeschiffe befahrbaren äußeren und unteren Strecken von Weser, Jade und Ems dienen paarweise als Richtfeuerlinie aufgestellte Leuchtfeuer zur Markierung der Fahrrinnenachse. Wenn ein Unterfeuer und ein Oberfeuer in Linie stehen, weiß der Schiffsführer, dass sich sein Fahrzeug in der Fahrrinnenachse des jeweiligen Fahrrinnenabschnittes befindet. Insbesondere für Schiffe mit großem Tiefgang, die auf die tiefe Fahrrinne als mittleren Teil des Fahrwassers angewiesen sind, aber auch für kleinere Schiffe, bieten die Richtfeuerlinien die entscheidende Hilfe für die Orientierung und Kursbestimmung bei guter Sicht bei Tag und Nacht. |
||||||
![]() |
Alle Leuchtfeuer an der deutschen Küste werden heute ferngesteuert
und fernüberwacht. Dadurch ist zwar das einzigartige Berufsbild des
Leuchtturmwärters verlorengegangen, aber die Nutzung des Stands der
Technik zur Einsparung von Steuergeldern hatte bei dieser Entscheidung Vorrang.
Nur selten müssen heute die Wartungstechniker die Leuchttürme
aufsuchen. Wenn die Lichtquelle eines Leuchtfeuers ausfällt, wird automatisch
auf eine Reservelampe umgeschaltet, davon gibt es mindestens eine, bei neueren
Anlagen sogar bis zu fünf. Der technische Zustand der Anlagen wird
in einer Seezeichenschaltstelle oder in einer Verkehrszentrale angezeigt.
So kann die Schifffahrt bei Total-Ausfällen oder Fehlern informiert
und gewarnt werden.
Zuständig für die einzelnen Leuchtfeuer im Bereich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest sind die Wasser- und Schifffahrtsämter |
||||||





