Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Visuelle Schiffahrtszeichen

grüne Solartonne
Leuchtturm Borkum
   Schwimmende Schifffahrtszeichen   
   Feste Schifffahrtszeichen   
Tonnen, Feuerschiffe
Leuchttürme, Baken, Pricken
 
  1. Allgemeines zu den visuellen Schifffahrtszeichen
  2. Leuchttonnen
  3. Feste Schifffahrtszeichen
  4. Fernsteuerung und Fernüberwachung

 

1. Allgemeines zu den visuellen Schifffahrtszeichen

Die auf den Seeschifffahrtsstrassen im Bereich der WSD Nordwest geltenden Schifffahrtszeichen sind in der Anlage 1 zur Seeschifffahrtsstrassenordnung aufgeführt.
 

Lateralbetonnung Das System der Betonnung

ist international durch die IALA (International Association of Lighthouse Authorities) festgelegt. Die bedeutendsten und häufigsten Bezeichnungsarten aus dem für Europa geltenden System A sind die folgenden :

 

Lateralbetonnung ( Bezeichnung von Fahrrinnenrändern ): Die ins Fahrwasser einlaufend betrachtet auf der linken Seite liegenden Tonnen sind rot,die auf der rechten Seite grün.

Kardinalbetonung

( Bezeichnung von Einzelgefahren ): Untiefen, Wracks oder andere Gefahren werden durch Tonnen bezeichnet, die durch gelb - schwarze Farbgebung nach einem bestimmten Schema und bestimmte Toppzeichen erkennen lassen, ob sie sich im nördlichen, östlichen, westlichen oder südlichen Sektor von der Gefahr befinden.

Mittefahrwassertonnen : Rot - weiß senkrecht gestreifte Tonnen die in der Fahrwassermitte liegen, meistens nur eine am Beginn des Fahrwassers als Ansteuerungstonne.

kardinale Zeichen
Seitenanfang
 

2. Leuchttonnen
 

Fahrwassertonne 89 Auf den Wasserstraßen, auf denen auch bei Dunkelheit Schiffsverkehr zugelassen ist, sind die Tonnen an ausgewählten Positionen mit einer lichttechnischen Einrichtung versehen. Die roten Tonnen haben rotes Licht, die grünen Tonnen grünes und die Kardinal- und Mittefahrwassertonnen weißes Licht. Das Licht geht in einem bestimmten Rhythmus an und aus und ergibt so die Kennung, durch die auch Tonnen mit gleicher Lichtfarbe voneinander unterscheidbar sind.

 

Seitenanfang
 

3. Feste Schifffahrtszeichen
Orientierungsfeuer, Leitfeuer, Richtfeuer / Torfeuer, Quermarkenfeuer, Einfahrtsfeuer
 
Leuchtturm Campen Navigatorische Funktion
Die klassischen Leuchttürme sind die traditionellen und bekanntesten aller Schifffahrtszeichen. Sie werden bei der Annäherung von See als erste Landmarken sichtbar und können zur Positionsbestimmung angepeilt werden, was früher eine große Bedeutung hatte.
In den für Seeschiffe befahrbaren äußeren und unteren Strecken von Weser, Jade und Ems dienen paarweise als Richtfeuerlinie aufgestellte Leuchtfeuer zur Markierung der Fahrrinnenachse. Wenn ein Unterfeuer und ein Oberfeuer in Linie stehen, weiß der Schiffsführer, dass sich sein Fahrzeug in der Fahrrinnenachse des jeweiligen Fahrrinnenabschnittes befindet.
Insbesondere für Schiffe mit großem Tiefgang, die auf die tiefe Fahrrinne als mittleren Teil des Fahrwassers angewiesen sind, aber auch für kleinere Schiffe, bieten die Richtfeuerlinien die entscheidende Hilfe für die Orientierung und Kursbestimmung bei guter Sicht bei Tag und Nacht.

Seitenanfang
 

4. Fernsteuerung und Fernüberwachung
 

Schaltschrank Alle Leuchtfeuer an der deutschen Küste werden heute ferngesteuert und fernüberwacht. Dadurch ist zwar das einzigartige Berufsbild des Leuchtturmwärters verlorengegangen, aber die Nutzung des Stands der Technik zur Einsparung von Steuergeldern hatte bei dieser Entscheidung Vorrang. Nur selten müssen heute die Wartungstechniker die Leuchttürme aufsuchen. Wenn die Lichtquelle eines Leuchtfeuers ausfällt, wird automatisch auf eine Reservelampe umgeschaltet, davon gibt es mindestens eine, bei neueren Anlagen sogar bis zu fünf. Der technische Zustand der Anlagen wird in einer Seezeichenschaltstelle oder in einer Verkehrszentrale angezeigt. So kann die Schifffahrt bei Total-Ausfällen oder Fehlern informiert und gewarnt werden.

 

Zuständig für die einzelnen Leuchtfeuer im Bereich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest sind die Wasser- und Schifffahrtsämter